Herbsttipp: Birnenmarmelade

Obsternte: die guten in den Erdkeller, die schlechteren ab zur Verarbeitung und ins Marmeladentöpfchen.
Obsternte: die guten in den Erdkeller, die schlechteren ab zur Verarbeitung und ins Marmeladentöpfchen.

Unsere beiden alten Birnbäume tragen jedes Jahr wie verrückt. Und das, obwohl wir sie aus Sicht von Obstbaumspezialisten total vernachlässigen. Heißt es doch, dass man Obstbäume stetig pflegen und schneiden muss, damit sie gute Ernte bringen. Doch unsere beiden Birnbäume haben anscheinend noch nie etwas von diesen Theorien gehört. Sie bringen reichlich Ernte, obwohl wir sie NICHT „regelmäßig fachgerecht ausschneiden“.

Was tun mit all den Birnen? So viel Birnenkuchen kann man gar nicht backen geschweige denn essen. Zum Lagern fehlte uns bisher 😉 der Keller. Auch mit Verschenken wurden wir kaum was los. Nur für den Kompost, die Hornissen, Wespen und Ameisen? Das war doch sehr schade! Wie konnten wir also möglichst effektiv möglichst viel Obst verarbeiten?
Bingo! Marmelade 🙂

Und seitdem gibt es bei uns jedes Jahr Birnenmarmelade, unsere Lieblingsmarmelade. Sehr zu empfehlen! Auch Skeptiker, denen Birnenmarmelade doch erst recht merkwürdig und ungewohnt vorkam, bestätigen: „Schmeckt echt gut!“

So geht´s – RezePt Birnenmarmelade

Einfach Früchte von Schale, Kerngehäuse und braunen Stellen befreien.
In Stücke schnippeln und mit 3:1-Gelierzucker* weichkochen.
Mit dem Rührstab oder ähnlichem je nach Belieben kleinhäckseln. Die Birnenmarmelade schmeckt sowohl in musiger Konsistenz als auch mit Stückchen.
Die Gelierprobe machen und bei bestandenem Test in ausgekochte Gläser abfüllen.

Sehr empfehlenswert: Birnenmarmelade.
Sehr empfehlenswert: Birnenmarmelade.

Was ich die Tage noch ausprobieren möchte, ist Kompott. Letztes Jahr hab ich den Kompott mit 3:1-Gelierzucker gemacht (mmh! Super lecker!), aber vielleicht geht´s auch mit noch weniger Zucker. Wie das Zwetschgenkompott, das schon im Erdkeller steht:

RezePt Kompott

5 kg Früchte in Stücke schneiden und mit Einmachhilfe, Zitronensaft und ca. 500g Zucker weich, aber nicht zu weich kochen. In abgekochte Gläser abfüllen. Genießen.
Es schmeckt hervorragend! 🙂

Na? Appetit bekommen? 😉

 


*Ich bevorzuge den Gelierzucker von Südzucker. Der Gelierzucker von Dr Oetker enthält unsinniger und unnützer Weise Palmöl.

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4 Kommentare

  1. Hört sich lecker an ! Was für eine Birnensorte habt ihr ? Vielen Dank auch für die Info mit dem unsäglichen Palmöl !! (was hat das da drin nun zu suchen ?!). Meine Mutter hat früher aus ihren zahllosen Quitten Quittengelee gemacht. Vielleicht auch noch etwas für die vielen Birnen ?

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    • Leider wissen wir die Birnensorte nicht, aber ich wollte mal jemandem vom Streuobstverein fragen, auch wegen unserer Apfelsorten. Es ist jedenfalls ne harte Sorte, die erst beim Lagern weicher und gelb wird, stelle ich gerade (im Erdkeller) fest 🙂
      Ja, das Palmöl im Zucker ist totaler Quatsch. Braucht kein Mensch da drin, und hat keinerlei Wirkung auf das Einmachen oder den Geschmack. Sieht man ja, dass es ohne auch wunderbar geht.
      Ja, Birnengelee hab ich mir auch schon überlegt. Dafür bräuchte ich aber erstmal noch n Entsafter. 🙂 Projekt für´s nächste Jahr!

      Gefällt 1 Person

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