Fertig und eröffnet!

Wow, jetzt sind wir tatsächlich fertig! Fix und fertig, nichts mehr zu tun. Außer gießen und abwarten, bis die zart keimenden Grashalme kräftiger werden und das Erdreich halten. Und weitere Pflanzen einsetzen, wie Vinca minor, das kleine Immergrün. Oder Samen anderer Gartenpflanzen verteilen, in der Hoffnung, dass irgendwas davon schon aufgehen wird. Oder Grasnarben einsetzen, die wir bei Umpflanzungen übrig hatten, und die die aufgeschüttete Erde weiter stabilisieren sollen. Und wenn alles kräftig gewachsen ist und die Erde an ihrem Platz hält, dann können wir die roten Ziegel, die jetzt noch lose auf der Natursteinmauer liegen, wegräumen.

Ja, aber mehr ist einfach nicht mehr zu tun, egal, wie oft wir noch die Treppen hoch und runter tapsen und um den Erdkeller herum schleichen. Der Bau ist abgeschlossen. Pünktlich zum Sommerende, mit den letzten heißen Tagen, ging uns die Arbeit am Erdkeller endgültig aus. Irgendwie komisch, ja leer fühlen sich die ersten Tage danach an. Plötzlich haben wir so viel neue freie Zeit…

Wir erinnern uns noch gut an den Anfang. Vor ziemlich genau einem halben Jahr, am Ostermontag, begannen wir. Da steckten wir die Grube ab. Der erste Spatenstich war ein fast feierlicher Moment. Wie stolz waren wir, als wir die letzten Eimer Lehm aus der Grube schleppten, allen Sätzen wie „Mit der Hand ausschaufeln? Das schafft ihr doch nie!“ oder „Ihr seid ja verrückt! Holt euch doch einen Bagger!“ zum Trotz ;-). Dann gab es ein paar dramatische Momente, Fachgespräche und den crassesten aller Arbeitstage, das Turbo-Fundament. Im Nachhinein kann ich kaum nachvollziehen, wie wir das geschafft haben. Aber der Wille scheint nicht nur Berge zu versetzen, sondern auch Unmengen an Zement in kürzester Zeit verarbeiten zu können. Überhaupt haben wir in den letzten sechs Monaten richtig viel Material bewegt: Tonnen an Lehm, Kies, Zement, Ziegel, Mörtel, Wasser, Steine, Erde.

Nicht nur der Erdkeller ist gewachsen, sondern auch ich bin es irgendwie. Ich habe in den letzten Monaten Dinge getan, von denen ich gar nicht wusste, dass ich das kann:
40 kg-Mörtelsäcke schleppen, eine Tonne Steine an einem Tag bewegen, Fundament setzen, Mauern und das dann auch noch im Rundbogen. Ich war daran beteiligt, ein kleines Bauwerk zu erschaffen. Das macht schon irgendwie ein kleines bißchen stolz :-).
Jetzt bleibt nur noch eins zu sagen:

„Hiermit ist der Erdkeller feierlich eröffnet!“
Voila: unser Erdkeller :-)
Voila: unser Erdkeller 🙂

 


Die Idee dahinter? Hier: GRUNDidee Erdkeller.
alle Beiträge zum Erdkeller: voila.

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6 Kommentare

  1. Meine allerherzlichsten Glückwünsche !!!!!!!!!!!!!!!!!!! Wahnsinn und der Erdkeller ist sooo schön geworden. Ganz ganz toll ! Ja, erstaunlich und bewundernswert, was ihr da auf die Beine gestellt habt !!! Liebe Grüße, Almuth

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