Junger Buntspecht!

„Aha, einer der Spechte ist wieder da!“, denke ich, als ich aus dem Fenster zum Futterhäuschen sehe. Aber irgendwie sieht der komisch aus… Ja, hallo! Das ist ja ein Junger!

Der junge Buntspecht ist übervorsichtig! Ich trau mich kaum mich zu bewegen und hoffe, dass er mich durch die Fensterscheiben hindurch nicht wahrnimmt. Noch nie hab ich so bewusst und so lange einen jungen Buntspecht beobachten können wie hier am Futterhaus. Da zeigt sich wiedermal ein bedeutender Nebeneffekt des Vögelfütterns: Man lernt die Vögel kennen! Und um gleich noch einen alten Umweltpädagogenspruch hinterherzuschieben: Nur was man kennt, schütz man auch… 😉
Der Kopf des jungen Buntspechtes wirkt noch sehr weißlich, weil die schwarzen Linienmuster am Kopf noch nicht komplett vorhanden sind. Außerdem ist die Kappe auf dem Kopf noch knallrot statt schwarz.
„Wendehals“ wäre auch ein passender Name für ihn, bei all den ruckartigen und ulkigen Kopfbewegungen, die er durchführt, um seine Umgebung im Blick zu behalten. Die Blaumeise traut sich jedenfalls nicht ins Häuschen, so lange der Jungspund drin sitzt.
…kurz vor´m Abflug. Hier erkennt man nochmal gut, wie hell der Kopf noch ist.
Ein erwachsener Buntspecht zum Vergleich: Die Kappe ist schwarz. Männchen haben im Nacken noch einen roten Fleck, Weibchen fehlt er.

 

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16 Kommentare

  1. Sehr informativ und hübsch anzuschauen auch noch.
    Das Fensterputzen und Futterplatzeinrichten steht in den nächsten Tagen bei uns auch auf dem Programm. Wir mussten beim Füttern leider eine längere Pause einlegen, weil sich im vorletzten Winter eine Ratte von unserem Vogelfutter angezogen fühlte. Mal sehen, ob unsere Lösung funktioniert, Vogelfutter unerreichbar für unerwünschte Gäste zu präsentieren.

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    • Oh, das ist natürlich nicht so gut, wenn die Ratten ins Futterhäuschen klettern! Wir hatten letztes Jahr auch immer wieder Besuch dieser Nager. Sie erwischten immer wieder etwas von dem, was die Vögel aus dem Häuschen warfen. So ganz läßt es sich nicht vermeiden, dass die Nager auch ab und zu was erwischen. Sie leben nun mal unter uns :-). Aber ins Häushcen reinklettern und direkt an der Quelle fressen, das ist nichts.
      Dann drück ich mal die Daumen! 🙂 und viel Freude beim Beobachten der Futterhäuschenbesucher!

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      • Hab vielen Dank.
        Aus Expertenmund habe ich erfahren, dass Ratten speziell vom Duft der Erdnüsse im Vogelfutter angezogen werden, den sie so unwiderstehlich finden, dass man sogar Rattengiftköder damit aromatisiert – gemein! Also werde ich mal versuchen, auf Erdnüsse im Vogelfutter zu verzichten und das Runterkrümeln von Vogelfutter zu verhindern (so weit möglich).

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      • Danke für die Info! Erdnüsse füttere ich nur selten. In der Regel nehme ich die Haselnüsse unserer Haselnußsträucher. Die knack ich für diejenigen, die die Schale nicht öffnen können, und häcksel sie etwas kleiner.
        Wie auch immer 🙂 viel Erfolg! und viel Freude beim Beobachten!

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    • Läßt sich nicht pauschal sagen. Im Prinzip einmal am Tag und von der Menge her so viel wie auch gefressen wird. Letzteres ist aber sehr unterschiedlich. Manchmal ist kaum was los. Dann dauert es ein paar Tage, bis die Sonnenblumenkerne (1 Marmeladenglas voll) weg sind. Wenn Schnee liegt, wird das Vogelhaus dagegen regelrecht überfallen. Da leg ich im Laufe des Tages oft noch mal ne Schippe nach (vorausgesetzt, ich bin zu Hause).
      Dieses Jahr kommen nicht so viele Sonnenblumenkernknacker wie letztes Jahr, dafür stehen die in Fett eingeweichten Haferflocken und Rosinen hoch im Kurs. Das liegt sicher daran, dass es dieses Jahr in der ganzen Gegend kein Fallobst gibt.
      🙂 tut mir leid, dass ich da kein Patentrezept hab! Aber vermutlich gibt es da auch keins.

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      • Ja, die hauen ganz schön was weg. Und auch ja: Wo viel Angebot, da auch viel Nachfrage ;-). Obwohl das nur bedingt stimmt. Wie gesagt: An Tagen mit mildem Wetter gibt es bei mir Angebot, aber kaum Nachfrage.
        Wenn es zu viele Vögel auf deinem Balkon werden und du Sorge hast, mit deinen Nachbarn Ärger zu bekommen, dann würd ich tatsächlich einfach weniger füttern. Oder nur zu festen Zeiten, und wenn das Futter weg ist, ist´s halt weg. An besonders kalten Tagen kannste ja dann immer noch ne Zusatzportion auslegen ;-).

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      • Gestern und heute wars auch weniger, wo es so lauwarm war. Aber einen Snack holt man sich zwischendurch doch ganz gerne 😉 Aber das ist ja auch okay. So gesehen kommen sie also nicht ständig. Von Ausnahmen vielleicht abgesehen. Die Amseln sahen direkt schlank aus. Da kann man mal sehen, wie aufgeplustert sie in letzter Zeit unterwegs waren. Das fiel mir vorher gar nicht auf. Klar, an kalten Tagen wird nachgelegt 🙂

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