Sie sind dann mal weg!

Eigentlich weiß ich ja, dass es so ist. Eigentlich ist die Tatsache, dass wir uns mitten ein einem großen Artensterben befinden, nichts Neues.
Seit meiner Kindheit höre ich davon. In den Infobriefen der Naturschutzverbände geht es um kaum etwas anderes. Über meine Arbeit habe ich ständig damit zu tun.
Seit Jahren bleiben an der Windschutzscheibe und am Kühlergrill meines Autos kaum bis gar keine Insekten mehr kleben. Schmetterlinge im Frühjahr und Sommer kann ich zählen, so wenige sind es.

Ich kann überreife Zwetschgen ernten, ohne auf Wespen aufpassen zu müssen. Es gibt Wiesen ohne Heuschreckengeräusche und Pferdeäpfelhaufen im Wald, auf denen genau zwei Fliegen sitzen und bei denen kein einziger Käfer auftauchen wird, egal wie lange ich davor warte.

Vor zwei Jahren erschienen die Ergebnisse der Krefelder Studie in den Medien. In dieser unvergleichlichen Langzeitstudie wurden 30 Jahre lang Insekten gefangen und gewogen. Von unfassbaren 70 bis 90 % Biomasseverlust unter den Fluginsekten war da die Rede.

Jetzt veröffentlichte die TU München weitere Zahlen. Von 2008 bis 2017 haben sie mehr als 2.700 Arten der Gliederfüßer (Insekten, Spinnen, Tausendfüßer und andere) auf 290 Flächen untersucht, auf Wiesen und in Wäldern, auf bewirtschafteten und geschützten Flächen.

Überall das gleiche Bild: Ein Drittel aller Arten sind verschwunden. Besonders crass auf Grasflächen (67 %), aber auch in Wäldern (40 %).

Dazu passt, dass bei der diesjährigen Amphibienwanderung in Bayern 40 bis 60 % weniger Tiere gezählt wurden. Und dass „der dramatische Abwärtstrend bei den Feldvögeln bislang nicht gestoppt werden konnte“ (Bundesumweltministerin Svenja Schulze, 22.10.2019).

Eigentlich, wie gesagt, wundert mich das nicht. Wer kann schon auf Flächen überleben, auf denen nichts als grüne Halme stehen? Wer mit dem Auge eines Insekts durch die Landschaft geht, weiß, dass man vielerorts nur verhungern kann. Überwintern? Fehlanzeige, wiedermal wurde in unserer Gegend alles kurz und klein gemäht. Die Wälder sind durchgewirtschaftet, es gibt kaum Totholz, kaum richtig alte Bäume… Flächen in Privatbesitz werden unter dem Motto „pflegeleicht“ versiegelt und versteinert. Eigentlich also alles nicht verwunderlich. Irgendwann musste es soweit kommen, dass genau solche Zahlen veröffentlicht werden…

Und trotzdem… dieses ganze „eigentlich“ nutzt mir gerade gar nichts. Wissen und Fakten sind das eine, aber Gefühle sind was anderes. Meist kann ich sie mit Aktivität gut in Schach halten. Dieses Mal gelingt es mir nicht. Ohnmacht, Trauer, Wut, Verzweiflung – sie wühlen und spülen sich immer wieder an die Oberfläche, wie eine wütende Brandung, der man versucht, einen Deckel überzustülpen, damit sie ruhig ist. Aber sie ist nicht ruhig, im Gegenteil. Sie wütet und weiß nicht wohin…

Ein Drittel. Einfach mal weg.
Tränen in den Augen, die ich niederkämpfe.

Natürlich heißt das nicht unbedingt, dass die Arten alle ausgestorben sein müssen. Vielleicht kommen sie noch irgendwo vor, wo nicht untersucht wurde. Vielleicht. Ich hoffe, dass ich hoffen kann. Realistisch fühlt es sich nicht an. Denn schau dich mal um. Wo bitte sieht es noch so viel anders aus? Wenn auch Schutzgebiete gleichermaßen betroffen sind?

Jedes dritte Krabbeltier… 1, 2, weg. 1, 2, weg.
Und da ist nur der Zeitraum ab 2008 berücksichtigt. Was vorher schon verschwunden ist, ist nicht erfasst.

Ich stehe auf der Terrasse und starre in unseren Garten. Ein Zitat fällt mir ein, und meine Faust ballt sich in meiner Jackentasche:
„Die Landwirtschaft hat die neuen Artenschutzgesetze noch lange nicht verdaut. Wir müssen … ein paar Gänge zurückschalten.“ (Ramsauer vor ein paar Tagen)

Andersherum wird ein Schuh draus. Die Welt verdaut die aktuell weithin propagierte und praktizierte Art des Wirtschaftens nicht. Wir müssen endlich ein paar Gänge hochschalten!!

Die Gefühle wogen und brausen, Worte versagen völlig…

In Gedanken schreie ich ein verzweifeltes EXTINCTION!!!!, gerne würde ich es laut in den Garten hinaus schreien. Aber im Moment ist niemand da, der mit einem ebenso lauten REBELLION!!! antworten würde…

Trotz steigt in mir auf, kämpft sich vorbei an der Ohnmacht, der Wut, der Verzweiflung.
Es ist der Trotz der Hoffnungslosigkeit:

Hope dies, Action begins.

Steh mit auf! Werde aktiv! Es ist mehr als Zeit dafür, denn…

#Krisenrealität
#Rebelforlife
#AufstandoderAussterben

28 Kommentare

  1. Wer Deinen Bericht Wort für Wort liest, kann nicht anders, als langsam von Innen heraus vor Wut zu kochen. Jeder Satz, jedes Wort hält uns einen Spiegel vor Augen. Wollen wir so einmal die Welt unseren Nachkommen hinterlassen? Ein Satz, den sicher schon jeder hinlänglich kennt, aber hier gehört er hin … „Die Natur gehört uns nicht. Wir haben sie nur geliehen“!!!!!!!!“

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    • Es sind nicht nur unsere Nachkommen, denen wir die Welt so hinterlassen. Wir selbst erleben das auch, jetzt gerade, vor unseren Augen! Wir sind mitten drin. Wenn einem das mal bewusst wird, dass das nichts ist, was in der Zukunft mal passieren wird, sondern JETZT passiert…
      Ja, der Satz ist so wahr… und auch der Spruch aus den 80ern hat nichts an Aktualität verloren: „Erst wenn der letzte Baum gerodet…“ In meiner Kindheit klebte er auf den Kofferräumen der Autos.

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      • Und aktiv werden!! Da gibt es ja zahlreiche Möglichkeiten. Und genau diese müssen wir suchen, finden und dann agieren 🙂 und sich vernetzen! Sich mit anderen zusammentun erhöht den Wirkungsgrad, man kann größere Projekte stemmen und fühlt sich vor allem nicht so alleine. Dabei muß man das Rad nicht neu erfinden, es gibt bereits tausende Ideen, aus der Transition Town-Bewegung zum Beispiel, aber das ist nur ein Beispiel von vielen. Die Zeit des Redens ist eigentlich längst vorbei. 🙂

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      • Oh, davon bin ich fest ausgegangen ;-)! Ich wollte da auch nichts schmälern oder schlecht machen, bitte entschuldige, falls das so rüber kam! So war es absolut nicht gemeint :-)!

        Was ich meinte ist: Viele, auch ich, empfinden mittlerweile, dass informieren, Info-Stände organisieren, aufklären eigentlich nicht mehr reicht. Wir brauchen neue Wege und müssen direkt in die Tat gehen. Projekte initieren, Aktionen starten, mit denen man handelnd umsetzt, was sonst nicht umgesetzt wird. 🙂 Und da sind wir wieder bei der Transition Town-Bewegung, nach dem Motto: „Wir fangen einfach schon mal an!“ Menschen in dieser Bewegung starten ihre eigene Energiewende, Urban Gardening im eigenen Stadtviertel, schaffen Lastenräder für ihre Straße an, organisieren Tauschläden und Repair Cafes usw. Und genau sowas bräuchten wir eigentlich auch mehr im Artenschutz…
        Aber da gibt es natürlich kein Patentrezept. 🙂

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      • Alles in Ordnung. Wenn das Thema kommt springt bei mir automatisch der Blutdruck in ungeahnte Höhen. Ich habe kürzlich in einem Kiosk bis zum Ende der „heißen Diskussion“ den ganzen Laden zum Stoppen gebracht. Lach …

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      • Na ja, wer mich kennt weiß, dass ich ein sehr ruhiger und lustiger Vogel bin. Wenn dann aber mein schon fast legendärer Spruch kommt … „meine Halsschlagader nimmt den Durchmesser meines Unterarmes an“ ist es besser in Deckung zu gehen. So bin ich und so will ich auch bleiben. Grins …

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  2. Mir geht es wie Dir. Aber es kommt noch etwas hinzu: eine Riesenwut auf diejenigen sogenannten „Naturschützer“, die andere beschuldigen, aber selber Flugreisen unternehmen zum Vogelglotzen am Mittelmeer. Und auf die Landwirtschaft schimpfen, während sie vor sich das Schnitzel aus Massentierhaltung auf dem Teller liegen haben. Und davon gibt es nicht wenige in Naturschutzverbänden. So jedenfalls meine Erfahrung, die mich dazu gebracht hat, mein aktives Engagement im NaBu zu beenden.

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    • Ohja, das kenne ich auch… Manchmal wird „Mitglied sein beim NABU oder BN“ auch als Ausrede dafür genutzt, dass man sein Verhalten nicht noch weiter überdenken muß. Diese Inkonsequenz ist schwer zu ertragen, da hatte ich auch schon diverse Momente…

      Aber trotzdem ist es wichtig, dass man nicht jede Handlung auf die Goldwaage legt. Man selbst ist auch nicht perfekt. Und auch bei sich selbst sollte man nicht immer alles auf die Goldwaage legen, denn ganz oft muß man Kompromisse machen, die man eigentlich nicht machen will. Es gibt meist nicht die perfekte Lösung. Aktuell hab ich das Problem bei Winterschuhen… hab immmer noch keine, aber langsam wird´s an den Füßen echt kalt… Ein weiteres Beispiel: Lebensmittel einkaufen. Alles ein einziger Kompromiss!

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      • Um Perfektionismus geht es mir auch gar nicht. Aber mich stört sehr massiv (übrigens auch an der FFF-Bewegung), wenn man im Glashaus sitzt und mit Felsbrocken um sich wirft. Das schadet nur dem eigentlichen Anliegen des Naturschutzes.

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      • Ich verstehe genau, was du meinst! Trotzdem ist es nicht immer so einfach.

        Ich zum Beispiel würde gerne in Bezug auf meine Mobilität was ändern, aber es ist super schwierig, wenn man auf einem kleinen Dorf wohnt. Nächste S-Bahn mind. 8 km weg, gut mit dem Rad zu fahren. Allerdings bin ich auch schon oft umsonst hingestrampelt, weil die Züge, die dort halten sollten, regelmäßig ausfallen. Die übernächste S-Bahn-Station ist 14 km weit weg, nicht gut mit dem Rad zu fahren, dafür hab ich eine höhere S-Bahntaktung.
        Mit den Öffis brauche ich v.a. an Abenden (hab oft abends Besprechungen) heimwärts oft doppelt so lange wie mit dem Auto (plus wenn der Zug ausfällt 3-4 mal so lange). Und ich zahle dann auch noch das dreifache, jährliche Preiserhöhung der Öffis noch nicht mitgerechnet. Wenn wir zu zweit mit den Öffis in die Stadt fahren, zahlen wir so viel, da könnten wir auch 200 km mit dem Auto fahren.
        Ich hab mir einen Dachgepäckträger gekauft, und fahre nun oft halbe Strecke Auto, Rest mit dem Rad (die ganze Strecke ist zu weit und steht von der Fahrzeit her dann in keinem Verhältnis mehr zur Arbeitszeit).
        Jede Fahrt ist bei mir ein neues Abwägen, je nach Uhrzeit und Wochentag, je nachdem, wie lange mein Arbeitseinsatz dauert und wo er stattfindet… 🙂

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      • Das verstehe ich allerbestens. Ich wohne ja auch in einem Dorf, dann noch im Grenzgebiet. Für den Hauptjob ist es mit Öffis wie bei dir. Und in meinem Job als Naturführerin sind manche Einsatzorte mit Öffis gar nicht zu erreichen.
        Weil ich weiß und erlebe, wie schwierig es oft ist, maße ich mir auch nicht an, an anderen zu kritisieren, wie es manche (wie vorhin beschrieben) tun.

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      • 🙂 ah, jetzt verstehe ich noch besser, was du meinst :-)! Ok, dann sind wir da ganz der gleichen Meinung 😉
        Ja, die Naturgartengruppen sind teilweise echt gut! Wie immer kommt es sehr auf die Menschen an, die da aktiv sind (oder eben doch nicht so aktiv sind wie sie behaupten 😉 ).
        Viel Erfolg! 🙂 Ganz liebe Grüße durch den Abend!

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    • Selbstgerechte ohne Substanz gibts leider überall (und sammeln sich halt gern in Vereinen jeder Art….). SEHR schade, wenn das engagierte Machende vertreibt, ich kanns leider aus eigener Erfahrung nachvollziehen, habe aber derzeit eine Nische in unserer Naturgarten e.V.-Regiogruppe gefunden, wo recht sachbezogen, aber ohne Anspruch auf 100% „gemacht“ wird. So kanns auch sein.
      Die Schere im Kopf gibts allerdings auch bei mir, und ich fühle mich auch dann als Naturschützerin, wenn es mir nicht gelingt, immer konsequent zu sein.

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  3. Wie recht Du hast – und mich packt einmal mehr das schlechte Gewissen – weil ich „Aktion“ nicht so kann, weil ich Konflikte so schlecht aushalte, weil ich immer nur im kleinen für mich herumbrödele, wohl auch schreibe und aktiv bin, aber eben nicht konfrontativ, und weil das „das reicht nicht“ eh so ein Lebensthema ist.

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    • Ja, stimmt. „Das reicht nicht“ ist ein echtes Lebensthema. Man müßte so viel machen, und gelichzeitig kommt man an seine Grenzen, aus verschiedenen Gründen. Und: Alleine kann man die Welt nicht retten, auch wenn das, was jede*r einzelne macht, eine Rolle spielt.
      🙂 Gemeinsam, zusammentun, das gibt gleich einen neuen Wind!

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      • Aktiv werden heißt nicht automatisch, dass man auf die Straße gehen muß. Es gibt unzählige Wege und Möglichkeiten, aktiv zu werden und aktiv zu sein! 🙂 Den Garten entsprechend naturnah gestalten, ist auch eine 🙂 Kommt immer darauf an, was einem liegt und wo man sich auch wohl fühlt. Allerdings kann´s auch mal spannend sein, die eigene Komfortzone zu verlassen und neue Erfahrungen zu sammeln. Heißt ja nicht, dass man das dann ewig machen muß 😉 aber auch da „tickt“ ja jede*r anders, und das ist doch auch gut so! 🙂
        Es lebe die Vielfalt!

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  4. Berührend schön deine Fotos! Ich denke, jeder muß das tun, was er mag, kann und bei dem er sich wohl fühlt. Wo man mit Herz und Begeisterung dabei ist, erreicht man am ehesten andere Menschen. Das muß für dich besonders schlimm sein, wenn du rund um die Uhr mit den drastischen Auswirkungen befaßt bist. Doch es ist auch viel in Bewegung, es gibt viele positive Projekte in Städten und Gemeinden. Sicher ist es noch ein weiter Weg, es muß sich noch viel tun und ändern, aber ich glaube, man muß sich auch die positiven Sachen immer wieder ins Gedächtnis rufen, sonst kann man nur in tiefsten Depressionen versinken und das hilft niemanden, daß macht eher handlungsunfähig oder wie du es schreibst, ohnmächtig! Auch ich kriege hin und wieder Bluthochdruck, aber ich denke wirklich, daß die Veränderung kommen wird. Mein Hoffnungsbeispiel sind immer Rhein und Elbe, die mal so verschmutzt waren, daß dort kaum noch Leben war und heute ist so viel Leben dorthin zurückgekehrt. Die Natur ist stark und sie wird uns überdauern. Natürlich hoffe ich wie du, daß wir das erleben werden, bevor wir den Planeten zur Wüste machen. Bleiben wir dran, jeder auf seine Weise 🙂 Und die Hoffnung bitte nicht aufgeben!

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    • 🙂 Ja, ich stimme dir zu! Es gibt mittlerweile sehr viele positive Projekte und so viele Menschen wie noch nie, die aktiv werden und neue Wege suchen und gestalten. Zum Glück! Und all diese Menschen müssen sich noch mehr vernetzen und ihre Kräfte noch mehr bündenln. Denn leider ist es tatsächlich so: wir haben nicht mehr viel Zeit. Auf ein „irgendwann“ können wir nicht setzen. Wir müssen jetzt mit der Veränderung anfangen und unser Leben in die planetaren Grenzen bringen, wie es so schön heißt. Unseren Alltag anders gestalten 🙂 Dann gibt es Hoffnung, dass wir das gut hinkriegen. 🙂

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  5. Und ich bilde mir ein, dass sich in meinem „ungepflegten“ Garten die Artenvielfalt innerhalb von sechs Jahren erhöht hat.
    Zum Beispiel mit diversen Heuschrecken auf der Wiese. Die gab es hier nicht, als das noch „gepflegt“ war. Seit zwei, drei Jahren werden es immer mehr.
    Aber mein Garten ist ja nur ein Tröpfchen auf den heißen Stein.

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    • Oh, wie toll! Ja klar! Mit solchen „Maßnahmen“ erhöht sich auf jeden Fall die Artenvielfalt! Deswegen sind sie ja genau so wichtig! Ein bißchen Wildnis, weniger gemäht und wneiger alles kurz und klein geschnitten. Genau das macht es aus! 🙂

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