Weiter so geht nicht! Komm mit VOrweG!

Es geht um Wald, den ältesten Deutschlands.
Es geht um die letzten 200 Hektar von 4.100; 3.900 sind schon weg.
Es geht um Kohle – im zweideutigen Wortsinne.
Es geht um unsere Klima- und Energiepolitik.
Es geht um Zukunft. Aber nicht um irgendeine Zukunft in weiter Ferne von irgendwem, sondern um UNSERE Zukunft, unser Morgen. Wer den Klimaforschern dieser Welt zuhört, weiß: Wir haben keine Zeit darauf zu warten, dass Konzerne und ihre verbandelten Politikerfreunde ihre Taschen vielleicht irgendwann mal voll und dann vielleicht ein Einsehen haben werden. Wir brauchen die Veränderung jetzt, und nicht erst irgendwann in der Zukunft. Veränderungen müssen von uns Bürgern ausgehen, wenn´s „weiter oben“ einfach nicht gecheckt wird.

Im Herbst 2017 suchten wir den Tagebau in Brandenburg. Wir wollten es einfach mal mit eigenen Augen sehen.
Es verschlägt uns für einen Moment den Atem. Schon oft haben wir solche Bilder gesehen, aber dort live zu stehen, ist etwas ganz anders. Es ist nicht mehr abstrakt irgendwo auf der Welt, weit weg von unserem idyllischen Heimatort. Sondern es liegt direkt vor unserer Nase. Wir sind da. Es ist real.

Sei Teil dieser Veränderung!

Starte deine persönliche Energiewende. Wir haben unsere Energiewende schon gestartet.

Such dir einen Stromanbieter, der tatsächlich VOrweG geht! Grünschreiber listet in seinem sehr guten Beitrag zum Thema einige Alternativen zu den großen Stromkonzernen auf. Geld regiert die Welt, und wir als Kunden können schließlich bestimmen, wem wir unseres geben. Nutze deine Macht als Kunde!

Unterstütze mit deiner Unterschrift! Jede zeigt, wie ernst es uns ist.

Sei am 6.10. vor Ort! Demo Stop Kohle – Deutschland weit wurden und werden Busse und Mitfahrgelegenheiten organisiert – unter Stop Kohle – Anreise. Wir fahren hin und sind Zwei von Tausenden, die so nicht weiter machen. Du auch?

Wenn nicht an diesem Tag, dann an einem anderen? Die Aktivisten vor Ort brauchen jeden Tag jede Unterstützung, die geht.

Geh mit VOrweG!

 

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11 Kommentare

  1. Ergänzend zum Stromanbieterwechsel:
    Ich finde es auch wichtig, darauf zu achten, woher denn die „grüne Energie“ kommt – denn es gibt da so einige Tarife, bei denen der Strommix zum großen Teil aus Biogas kommt – und das bedeutet im Klartext in den allermeisten Fällen: Biogas = Maiswüste mit viel Chemie.
    Leider ist es nicht mehr so leicht, bei jedem Stromanbieter herauszufinden, wie genau sich der Mix zusammensetzt, denn Verivox zB sagt nur noch „regenerativ“, und NICHTS darüber, welche Energiequellen denn nun die regenerativen sind 😦 Man muß sich da sehr mühsam durchrecherchieren….

    Gefällt 3 Personen

  2. Die Bilder sind immer sehr erschreckend, wenn ich sie sehe. Ich war bisher leider noch nicht vor Ort, um mir diesen Ökozid mal direkt anzuschauen. Das werde ich aber nachholen – ich kann mir vorstellen, dass es sich vor Ort sehr viel bedrückender anfühlt, als wenn man es „nur“ auf Bildern sieht… Danke jedenfalls für den engagierten Artikel, und natürlich fürs Verlinken. 🙂

    Gefällt 1 Person

  3. Den BUND-Appell zum Hambacher Forst habe ich unterschrieben.

    Schon seit dem 01.01.2007 beziehe ich meinen Strom von greenpeace-energy:
    https://www.greenpeace-energy.de/privatkunden.html
    und zahle für meinen knapp 1000-kWh-Jahresverbrauch 32 € monatlich.

    Ich hoffe, daß sich immer mehr Menschen klar machen, wessen Marktmacht sie mit ihrem Gelde füttern und dementsprechend alternative und enkeltaugliche Änderungen vornehmen.
    Wir haben ALLE immer wieder die Wahl für oder gegen das Leben.

    Herzensgruß von mir zu Dir 🙂

    Gefällt 2 Personen

  4. Vielen Dank für den guten Beitrag. Hab alles unterschrieben, was im Umlauf war! Die Bilder sind echt krass!!! Tja, heute gibts ja eine positive und eine schlechte Meldung. Super, daß es mit dem Eilantrag geklappt hat und die Rodung erst mal gestoppt wird. Aber daß die Demo nicht stattfinden soll, wäre ja ein Unding. Bin gespannt, wie es weitergeht. Schade, daß der Wald nicht schon viel früher in den Fokus gerückt ist. 200 qm, was für ein winziger Rest. Kürzlich hörte ich in einem Bericht, daß der Wald 1978 in Forst umbenannt wurde, obwohl es ja keiner ist. Das hat die Angelegenheit natürlich vereinfacht und den Anschein geweckt, daß es sich um keinen alten Wald handelt. Ich weiß nicht, ob es provozieren sollte oder so mancher Journalist aus Unkenntnis angemerkt hat, daß man das hinterher ja wieder aufforsten oder renaturieren könnte. Aber so ein alter Wald und Lebensraum mit altem Baumbestand und Totholz, solch ein gewachsenes Biotop, ist nicht einfach so zu ersetzen, wie du ja am besten weißt. Aber das wird leider bei vielen Unwissenden so ankommen. Und dann die Rede über die Arbeitsplätze. Nie wird drüber gesprochen, wo und wie man die Menschen alternativ beschäftigen könnte. Der Tag X, wo Schluß ist mit der Braunkohle wird kommen, ob morgen oder in 20 Jahren. Warum nicht jetzt schon drüber nachdenken, zumal in der alternativen Energiegewinnung jede Menge neuer Arbeitsplätze entstehen. Hauptsache, keiner muß heute was verändern…na dann, Prost.

    Gefällt 1 Person

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