Aushalten

Straßengraben in unserer Straße, etwas weiter unten: Dieses Jahr durften hier Weidenröschen und Blutweiderich erstaunlich lange blühen…

Letztes Jahr hab ich´s nicht mehr ausgehalten*. Immer dann, wenn die Straßenböschung neben unserer Einfahrt in der schönsten Sommerblüte stand, rückte der Mähtrupp der Gemeinde an und alles war ab. Also stiefelte ich in die Bürgersprechstunde des Bürgermeisters. Ob es möglich wäre, dass wir da die Mahd übernehmen, fragte ich, und erklärte meine Beweggründe. „Ja, des find ich gut, wenn sich Bürgerinnen und Bürger engagieren. Ich werd des weitergeb´n, dass Sie des machen und sich die G‘meindearbeiter da net drum kümmern müss´n.“

Ich war gespannt. Irgendwann im Sommer rückte dann – wie üblich – der Mähtrupp auch in unserer Straße an. Erst blieb ich ganz ruhig an meinem Schreibtisch sitzen, ist ja alles ausgemacht. Doch dann hielt ich es doch nicht aus – sicher ist sicher – und rannte raus.
„Ne, des hat uns niemand gsagt“, meinte der Gemeindearbeiter. Puh, wie gut, dass ich zufällig zu Hause war!
„Aber i hab scho an den Stöcken gsehn, dass da was ab´grenzt is.“ Gut, immerhin, das hätte er tatsächlich stehen gelassen.
„Da ham´s jetzt Glück g´habt, dass mei Kolleg des Benzin vergess´n hat, den sonst hätt´ ma des andere da jetzt scho abg´mäht. Aber mir ham da nix dageg´n, wenns desmachen. Im Gegenteil“, grinste er, „da hamma weniger z‘dun.“

Die Gemeindearbeiter konnten mein Vorhaben also gut aushalten. Und ich konnte ihre Motorsensenmähgeräusche auch besser aushalten als sonst, weil ich ein Fleckchen Erde vor ihnen sicher wusste.

… und zu unserer Verwunderung hat hier bis jetzt noch niemand gemäht… Ist das nicht eine tolle Farbexplosion des Blutweiderichs?

Für unsere Nachbarin hingegen war es schwer auszuhalten, dass Weidenröschen, Mädesüß und Co. den Graben zuwuchsen und überhaupt alles den ganzen Sommer über stehen blieb. Wir haben sie zwar darüber informiert, was wir mit dem Bürgermeister besprochen hatten, schließlich grenzt die Böschung an ihr Grundstück an. Aber sie war dann doch ziemlich froh, als wir Ende September endlich mit der Sense anrückten. „Ja, jetz hats auch scho nimma schö ausgsehn. Des muss dann scho au a mal weg, damit´s ordentlich ist.“

Blütenstände des Mädesüßs entlang des Gartenzauns

Wir hätten es ausgehalten, Stängel und Halme auch den Winter über stehen zu lassen. Ich mag ihre Herbstfärbung, ihre teils bizarren Silhouetten, wenn sie mit Rauhreif überzogen sind oder sie sogar ein Schneehäubchen aufhaben. Sie geben der Landschaft ein Gesicht während der graubrauneintönigen Winterzeit. So viele jammern, dass im Winter alles so kahl ist. Aber gleichzeitig tragen sie einen guten Teil dazu bei, dass es das tatsächlich ist.

Aber es leben ja nicht nur wir hier. Ich bin ja schon zufrieden, dass diesen Sommer hier alles ausblühen durfte. Also schwangen wir die Sense entlang des Grabens und mähten auch den größten Teil der Böschung ab. Nur den Bereich hinter den Stöckchen ließen wir einfach mal stehen…

Eine mit der Sense gemähte Fläche sieht, wie ein befreundeter leidenschaftlicher Sensenmäher es passend beschreibt, „etwas g‘rupft“ aus. In Zeiten des Rasenmähers ist dieser Anblick anscheinend nur schwer auszuhalten. Ein paar Tage später wurde der flachere Teil der Böschung mit dem Rasenmäher „ordentlich glatt“ nachgemäht. Und nochmal ein paar Tage später häckselte ein Bekannter unserer Nachbarin mit seiner Motorsense den ganzen Nachmittag lang alles ratzekahl in Grund und Boden, als gäb´s kein Morgen mehr.

Ratzekurz bis in die Erde hinein gemäht. Ein paar Tage vorher noch hab ich dort viele Pflänzchen entdeckt, die sich den Sommer über dort angesiedelt hatten. Unter anderem Johanniskraut und Rosetten verschiedener Arten, die ich noch nicht zuordnen konnte. Sie hätten im nächsten Jahr geblüht. Nun sind sie weg.

Das musste ich jetzt wieder aushalten. Ebenso die Tatsache, dass das gesamte Mähgut auf der anderen Straßenseite im Gebüsch landete. So viel zu „damit´s ordentlich ausschaut“… Warum nur fällt mir da der Spruch „außen hui und innen pfui“ ein? Aber immerhin hat er sich an meine Stöckchenabgrenzung gehalten…

Tagelang rumorte es in mir. Es ist sicher nur eine Frage der Zeit, dass sich doch noch jemand über die Stöckchen und die „Unordnung“ beschwert. Oder dass es einen Beschwerdeanruf beim Bürgermeister gibt, und ich die Fläche wieder abgeben muss. Den ganzen Sommer über warte ich da ja schon irgendwie drauf. Die Nachmähaktionen unserer Nachbarin haben mir wiedermal gezeigt, wie berechtigt solche Gedanken sind. Es scheint sehr schwer auszuhalten zu sein, wenn eine Fläche nicht Rasenmähereinheitskurz gemäht ist, egal wie schlimm sie nach so einer Mähaktion aussieht. Hauptsache alles kurz. Lieber blanke Erde als Stängel und Halme.

Altgras mit Rauhreif – Gut versteckt überwintert hier Leben. Und optisch doch viel weniger langweilig (und wie ich finde deutlich schöner) als blanke kahle Flächen, oder nicht?

Ich wollte ein deutlicheres Zeichen setzen als nur die Stöckchen. Eine Art Erklärung sollte es sein, auch wenn die nicht jeder verstehen und akzeptieren wird. Eine Art „Reviermarkierung“, die klar macht, dass das hier einen bestimmten Sinn hat…

Irgendwann kramte ich in unserem Holzlager herum, suchte Farbe und Pinsel, Akkuschrauber und Schrauben und einen Hammer.

So 🙂 mal sehen, wie lange das meine lieben Mitmenschen jetzt aushalten 😉 …


* Der Auslöser für diese Aktion war eine Bürgerversammlung letzten Sommer… und was liegt näher, als ein Stück Straßenböschung direkt neben der Haustür?
Manche übernehmen die Patenschaft von Baumscheiben, und wir jetzt eben von einem Stück Straßenböschung inklusive Entwässerungsgraben 🙂

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38 Kommentare

  1. Schön, dass du dich so engagierst. Ja, die Deutsche Ordnungswut ist schwer aufzuhalten. Dass die Nachbarn „ordentlich“ hinterher mähen, blöd. Aber wenigstens hat es den Sommer über geblüht.

    Gut, dass meine Nachbarn keinen Zugriff auf meine Wiese haben.

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  2. Ja viele Menschen sind nur glücklich wenn die Natur sinnlos ausradiert ist und alles sozusagen „sauber“ ist. Leider erkennen sie die Zusammenhänge in der Natur nicht. Es könnte so einfach sein. Aber sie sehen auch nicht die Schönheit der Natur. So sind sie vielleicht eher zu bedauern?

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  3. Es muss ein ziemliches Chaos gewesen sein, bevor der Mensch auf die Welt gekommen ist, um Ordnung zu schaffen. Man fragt sich schon, wie die Natur diese komplizierte Artenvielfalt hervorbringen könnte, ohne dass wir ihr dabei geholfen haben. Schön war das sicher nicht, so ganz ohne Rasenmähen und überhaupt ohne Steineinfassungen.

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  4. Die Ratzfatz-Fraktion ist leider tatsächlich sehr eigenwillig, wenn es darum geht, Schnitt- und Mäh-Abfälle irgendwo ins Gebüsch zu werfen, solche Spezialisten kenne ich hier auch. Aber zumindest haben die Blüten den Insekten Nahrung spenden dürfen.

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      • Ja, wie bei uns. Das Motto ist „aus den Augen aus dem Sinn“. Wobei ich ja noch froh bin, wenn sie´s „nur“ in den Wald oder ins Gebüsch auf der anderen Straßenseite schmeißen. Hier bei uns tauchte dieses Jahr eine neue Mode auf: verbrennen. Was meinst du, wie das qualmt und stinkt, wenn man reinen angemoderten Grassschnitt (!!) oder frisch (!!) geschnittene Thuja verbrennt! Undurchsichtige gelbliche Rauschschwaden (nicht übertrieben! Man sieht das Nachbarhaus nicht mehr!) hängen dann über Stunden hier im Tal. Manchmal schwelt es dann noch über Tage vor sich hin. Unglaublich, man kommt sich vor wie auf Müllkippen irgendwo in der „3. Welt“. Aber sich dann ganz gepflegt über den Dieselskandal mokieren…
        Diesen Sommer hab ich mich bei meinen Nachbarn deswegen dann auch ordentlich unbeliebt gemacht, denn da ging mir dann doch die Hutschnur ordentlich hoch. Wie kommt man auf so eine Idee?

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      • Wo man sich kennt, nutzt man es aus, dass die Nachbarschaft Hemmungen hat, dagegen einzuschreiten – kenne ich. Da bei uns auch noch die Feuerwehr freiwillig ist und man sich auch dort untereinander kennt – Landwirte, die meisten, braucht man auch gar nicht erst auf Erfolg hoffen, wenn man einen, der gerade mal alles, was er auf dem Hof gefunden hat und zu faul ist, zur Deponie zu fahren, angezündet hat: die rufen den an, fragen, ob’s versehentlich brennt oder alles unter Kontrolle und das war’s.

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      • Ja, und vor allem wenn´s der eine macht, kann man´s selber ja auch machen. So beschwert sich dann niemand. Das ist, glaub ich, schon auch die Devise. Dann pinkelt niemand dem anderen ans Bein, im Gegenteil, jeder macht´s dann so, und es wird ganz normal, dass man seinen Kompost verbrennt, ist ja auch so praktisch, denn dann ist er weg.
        Ja, und dann kam ich 🙂 und hab ihnen einen dicken Strich durch die Nachbarsschweigeruhe gezogen. Nachdem ich dann einmal rundherum ordentlich gemeckert habe, wurde nichts mehr verbrannt. Mal sehen, wie´s im nächsten Sommer wird 🙂

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      • hihi! Da entsteht gleich Kopfkino… Ich seh sie vor mir, wie sie auf der Lauer liegen, wie sich die Komposthaufen immer höher türmen, wie schon Notfallpläne geschmiedet werden, um mich aus dem Dorf zu locken… und dann fahren wir endlich los! Feuer marsch! 😉 hihi!
        Aber um mal eine Lanze für unser Dorf zu brechen: Die Menschen hier sind alle sehr nett und haben uns Neulinge hier super gut aufgenommen! Und obwohl ich einmal die Nachbarschaft durch gemeckert habe, ist mir (bisher) noch keine Feindschaft entgegengeschwabt. Der einen hab ich zur Versöhnung auch gleich am nächsten Tag eine Kürbispflanze für ihren Graskompost geschenkt. Leider wurde sie von Schnecken aufgefressen, aber gut, der Wille zählt. Ich denke, im Prinzip weiß ja auch jeder, dass Kompost verbrennen Mist ist.

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  5. Gut gemacht ! 🙂 Und durch das Schild wird es sicherlich auch viel mehr „akzeptiert“, denn es zeigt, dass es nicht „wild“ wächst, sondern „gewollt“ ;-).
    Wir haben den „Gehsteig“ vor unserem Haus, der ein Rasengrünstreifen war – im Sommer ausgestochen und – nach Rücksprache mit dem Bürgermeister – in eine Schotterwiese umgewandelt. Sieht zwar auch eher etwas „unordentlich“ aus, blüht aber ;-).
    LG Birthe

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    • Danke, ja das hoffe ich.
      Ah, wie cool! Auch ihr habt außerhalb eures Gartens Lebensraum geschaffen, sehr schön 🙂 ich sag ja, überall in Deutschland gibt es jemanden, der so was macht 🙂 dumdium, großartig! Und, wie war die Resonanz? Positiv oder hat sich schon jemand beschwert?
      Liebe Grüße
      Sabine

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      • Hallo Sabine, der Gehweg gehört ja quasi zu unserem Grundstück und wurde bisher von uns regelmäßig gemäht. Das wöchentliche Kürzen im Sommer entfällt nun, zweimal im Jahr reicht. Natürlich haben die Nachbarn anfangs gefragt, was das gibt, aber sie finden es gut ! 🙂 Auch Spaziergänger haben damit offensichtlich kein Problem. Der Gehweg wurde und wird ohnehin nicht als solcher genutzt – eher hin und wieder zum parken, und DAS ist mit dem Schotterrasen kein Problem ;-). Liebe Grüße, Birthe

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      • Das ist ja schön, dass ihr so gutes Feedback bekommt! Vielleicht steckt ihr ja andere damit auch an, und sie machen ähnliches! 🙂 Toll, dass ihr so engagiert seid! Liebe Grüße zurück, so von Lebensraum zu Lebensraum 😉 Sabine

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  6. Toll, daß du jetzt Straßenböschungspatin bist 🙂 Juhu, wie schön, daß es in deiner Straße blühende Landschaften gibt bzw. gab!! Das Schild ist klasse. Wahrscheinlich grübeln deine Nachbarn jetzt pausenlos drüber nach, was damit gemeint sein könnte 😉 Oh Mann, diese Radikalkur bis in den Grund und Boden ist ja megarabiat!!! Haben die das mit „deiner“ Böschung gemacht, habe ich das richtig verstanden? Also mit der gemähten?? Wie kann man nur so vernichtend vorgehen. Da stellen sich mir die Zähennägel auf und ich möchte nicht in die Seele dieser Leute blicken. Arbeiten die da irgendwas ab??? Naja, wie auch immer. Viel auszuhalten. Du hast es geschafft (ich hätte mich übrigens auch auf die Lauer gelegt. Hab ich damals auch, als die Stadtleute kamen, um die anderen Baumscheiben zu mähen. Sicher ist sicher 😉 und wie schön, daß der Lebensraum für Wildpflanzen und Insekten jetzt ein paar Quadratmeter größer geworden ist – Dank dir ♥ LG

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    • hihi! Das hab ich mir auch schon vorgestellt: Wie lauter Leute grübelnd vor dem Schild stehen und flüstern *tuscheltuscheldorftratsch* hihi!
      Ja, genau, wir haben mit der Sense gemäht. Also mit der Handsense, wie früher. Und dabei werden halt nicht alle Halme gleich kurz, es sieht eben etwas gerupft aus. Und da hat sie dann sozusagen uns hinterher gemäht :-). Es scheint für sie nicht aushaltbar gewesen zu sein, denn der Bekannte kam wohl extra deswegen vorbei. Man muß es mit Humor sehen. Wenn man keine anderen Sorgen hat… manchmal hab ich sogar Mitleid, weil ich nicht mit so einer Sichtweise durch´s Leben gehen möchte. Das Leben in all seinen vielen Formen ist doch so was faszinierendes; was verpasst man, wenn man das nicht sehen kann…
      Ach, du hast dich auch auf die Lauer gelegt? *grins* wie ich das verstehen kann! Hat aber anscheinend geklappt. Na, und dank dir auch!!
      Liebe Grüße! 🙂 (so tolle Herzchen kann ich nicht machen, aber ich schick dir trotzdem eins 🙂 )

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      • Zum Glück hast du so viel Humor!!!! Ich finde es schon fast frech, daß euch jemand hinterhermäht. Du könntest ja mal an deren Hecke nachschneiden. Wie die das wohl finden würden 😉 Boah ey!! Aber vielleicht tritt bei denen irgendwann Gewöhnung in anderer Richtung ein. Dann können sie sich eine Böschung ohne wildes Leben gar nicht mehr vorstellen 😉 Steter Tropfen höhlt den Stein, hihi! Ach so, danke noch für die Verlinkung! Herzen kannst du auch: mit Alt +3 (vom Nummernblock!) gehts ♥♥♥ LG ins Wochenende!

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      • Den Humor hab ich auch nicht immer, glaub mir! Auch wenn er den Umgang mit solchen Situationen und das „Aushalten“ sehr erleichtert :-). Im ersten Moment mußte ich schon erstmal tiiief durchatmen und mich sehr zurückhalten, um nicht zur Einfahrt vorzupreschen und das Meckern anzufangen. Aber wie gesagt, er hat sich ja immerhin an meine Stöckchenbegrenzung gehalten. Ja, steter Tropfen 🙂 wir werden sehen, wie´s weitergeht.
        Gerne! Ach, kann ich auch? Moment… alt+3 ¶ oh, das sieht jetzt nicht nach Herzchen aus… aber an dem Rechner, an dem ich gerade sitze, gibt`s auch keinen Nummernblock, das probier ich dann an meinem Rechner nochmal aus.
        Liebe Grüße in den Norden! 🙂

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  7. Ach, wie gut ich Dich verstehe.
    Was haben mich Nachbarn und auch städtische Grünflächen-Mitarbeiter von der Fraktion „steriler Gärtnern“ schon genervt.

    Ich schaue noch immer auf 100 m² blühende und inzwischen zum Teil verblühte Wiese, die ich im Frühjahr hier in der Wohngenossenschaft initiert habe. Es haben sich Blattrosetten von Königskerze und Nachtkerze gebildet, die dann nächstes Jahr blühen werden.
    Ich gehe fast täglich hin und streichle diese unglaublich wollweichen Königskerzenblätter – die Natur ist wild und zugleich so zärtlich!

    Nächstes Jahr werden in der Siedlung weitere Blühwiesen angelegt. Da keimt HOFFNUNG!

    Herzensgruß von mir zu Dir ❤

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  8. Menschen, die die Schönheit der Natur nicht in allen Facetten, auch im Vergehen, erkennen können, sind wirklich zu bedauern. Was die „Ordnung“ anbetrifft, habe ich den Eindruck, dass langsam, ganz langsam ein Umdenken stattfindet, auch in den Gartenbau-Vereinen und Stadtgärtnereien, aber da ist noch viel Information und Überzeugungsarbeit nötig. Und jede kleine Fläche ist ein Gewinn.

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    • Ja, zaghafte kleine Veränderungen kann man sehen, auch wenn die erstmal nicht so ins Auge springen. Man sieht doch auch an den vielen Blogs und Kommentaren hier, dass es überall Menschen gibt, die die Bedeutung von Artenvielfalt erkennen, sie leiebn udn schätzen, und sich für sie einsetzen. Wir müssen usn nur noch viel merh zusammentun. Als Einzekämpfer fühlt man sich oft verloren, aber wir alle zusammen sind doch schon ganz schön viele, und jeder hat wiederum ein Umfeld, in dem er auch was bewirkt und ab und zu auch andere ansteckt… 🙂 meist sieht man nur das negative, aber wenn wir uns auf das positive konzentrieren und uns zusammentun, dann sind wir gleich viel stärker 🙂

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