Gewächshaus? Ja, nein, vielleicht… JA!!

Schon seit einer ganzen Weile überlegen wir, ob wir ein Gewächshaus bauen sollen. Oder wollen. Cool wäre es schon. Aber irgendwie passt es nirgends so richtig hin. Hier wollen wir uns die Aussicht nicht zu bauen:

Mitten zwischen die Obstbäume schaut auch bescheuert aus.

Dort passt das Licht nicht. Da wäre es auch irgendwie im Weg… Verrückte Idee: Vielleicht auf´s Carport? Mit Treppe vom Garten aus? Mmh. Irgendwie auch nicht so das Wahre und schon ganz schön aufwendig. Brauchen wir überhaupt ein Gewächshaus? Der Aufwand lohnt sich ja nur, wenn wir es wirklich nutzen!

Wir entschieden uns dagegen.
Dann wieder dafür.
Dann wieder dagegen.
Und dann haben wir eins gebaut!

Wohin, war plötzlich total klar: Dorthin, wo das Holzbalkenbeet stand. Ein bisschen traurig war es schon, als wir es abbauten, haben wir es doch gerade mal zwei Gemüsesaisons genutzt; wovon die erste schwierig (Trockenjahr 2018) und in der zweiten kaum Zeit für war… Aber jetzt soll ja unsere Selbstversorgung wieder mehr in den Fokus rücken!
Also: Holzrahmen abgebaut!

Die Umrisse des Holzbalkenbeets sind noch erkennbar. Da dort noch Essbares wuchs, war die Herausforderung ganz klar: Der Gewächshausbau musste um die leckeren Sachen drumherum erfolgen!

Das Wie war dagegen nicht so schnell klar. Gemauerte Rückwand als Wärmespeicher? Dann könnten wir endlich die übrig gebliebenen Ziegel verbauen! Wäre cool, sieht aber vielleicht doch zu massiv aus? Oder Wasserbehälter als Wärmespeicher? Nimmt innen viel Platz weg, heißt, wir verkleinern unsere Anbaufläche. Oder Beet auf Wasserbehälter? Aber wo kriegen wir so einen Wassertank her? Und was, wenn das Wasser darin irgendwann brackig wird? Mmh mmh mmh… Fragen über Fragen! Viele Hin- und Herüberlegungen! Und jedes Mal, wenn wir dachten: „So machen wir´s!“, tauchten am nächsten Tag doch wieder neue Überlegungen auf. *

Egal. So oder so brauchten wir ein Fundament! Sonst kriechen wieder überall – wie beim Holzbalkenbeet – die Schnecken durch die Ritzen durch. Also gar nicht weiter lange herumüberlegt, sondern Ärmel hochgekrempelt und los ging´s!

War klar, dass es ausgerechnet dann anfing zu regnen, als wir es am wenigsten gebrauchen konnten! Sturzbachartig! Fundament gießen 2.0.

So. Den Grundstein hätten wir gelegt… bzw. das Fundament gegossen.

Fortsetzung folgt

 

 


* Bei den Überlegungen hat uns übrigens das Buch „Kleine grüne Archen“ von Claudia Lorenz-Ladener, ökobuch-Verlag sehr geholfen. Nein, ich bekomme kein Geld dafür, dass ich es hier erwähne!

9 Kommentare

    • hihi! Ja, das Carport. Das gibt´s halt einfach schon. Und unser Carport ist ein super Ort! Unser vorgelagertes Wohnzimmer im Sommer, trockenes Zwischenlager für Holz, Lagerplatz für die alten Balken (Upcycling-Projekte), Outdoor-Büro (im Sommer der perfekte Ort für mich zum Arbeiten! schattig, kühler als andere Orte im Garten und doch draußen.), Outdoor-Werkstatt, Ort zum Feiern (falls es regnet), Outdoor-Küche… Du siehst, dort finden tausend Dinge statt – nur das Auto steht eigentlich so gut wie nie drin 😉
      🙂

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  1. Super ! Gewächshaus ist immer gut – Ihr werdet es auf keinen Fall bereuen, soviel steht fest. Viel Spaß damit ! Der Aufbau erfordert etwas Mühe, aber wenn es dann einmal steht, steht es – unseres inzwischen seit 15 Jahren… ;-). Liebe Grüße, Birthe

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  2. Ich hatte auch nie ein Gewächshaus, aber beim Haus war dann ein kleines dabei. Eine Schönheit ist es nicht, aber das sieht man irgendwann nicht mehr bewusst, sondern denkt nur an die Tomaten, Paprika und Wassermelonen darin. Und bei Eurem Talent wird sicher aus das Häuschen von außen hübsch.

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    • Oh danke für die Blumen!
      hihi! Das kann ich mir sofort sehr gut vorstellen: Dass man nur noch Augen für Tomaten & Co hat, und die Gewächshaushülle schnell in den Hintergrund rückt. Dann wünsch ich dir jetzt schon mal gute Ernte in 2020!
      Oh, Wassermelonen!! Hast du die im Gewächshaus angepflanzt? Das wäre ja ein Traum von mir… eigene Melonen. Auf einer Reise durch Rumänien haben wir an den Straßenständen Wassermelonen gekauft, so schmackhafte hab ich noch nie gegessen, da kannste alle, die man im Supermarkt bekommt, einpacken! Seitdem träume ich von eigenen Melonen, bin aber noch nicht dazugekommen, das umzusetzen. Einfach mal ausprobieren… *schwelginMelonenträumen* 😉

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  3. Oh, da bin ich sehr gespannt. Ein Gewächshaus will ich auch immer mal wieder bauen. Ich habe so ein wirklich billiges aus Plastik, ein fertig gekauftes, aber das ist nicht das Wahre und großartig verbessern lässt es sich auch nicht. Irgendwann, wenn ich ein bisschen mehr Zeit hab, nehme ich mir das auch mal vor…

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    • Stimmt, diese fertiggekauften können mit einem selbstgebauten nicht mithalten 😉 aber sie machen halt auch nicht so viel Aufwand und Arbeit beim Bauen!
      Das erwähnte Buch vom Ökobuch-Verlag kann ich wirklich empfehlen! Kostet nicht die Welt, und da sind sehr viele gute und v. a. vielseitige Ideen und Lösungsmöglichkeiten drin. Zum Stöbern in den Gemüsefreien Wintermonaten 😉 Bei uns lag das Buch bestimmt zwei Jahre herum, bevor wir jetzt doch ein Gewächshaus gebaut haben.

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