Dörren, was die Sonne hergibt

Sobald das Obst reif ist, gilt: Sonnentage sind Dörrtage! Je nach Obstsorte braucht der Dörrofen 6 – 8h Laufzeit. Um die Sonnenenergie optimal auszunutzen, schalte ich ihn so ein, dass er während der Haupteinstrahlzeit der Sonne läuft. Also beginne ich gleich nach dem Frühstück und der Morgenrunde mit Frau Lisl mit dem Zurechtschneiden des Obstes und dem Belegen der Trockengitter. Alles andere, auch die Erwerbsarbeit, müssen an diesen Tagen einfach warten. Klare Prioritätensetzung! 😉

Der Dörrofen zieht echt Energie (siehe Angabe beim Häuschen; ca. 3500 W gehen in den Ofen, der Rest ist alles andere im Haus). Deswegen schalte ich ihn nur an Sonnentagen ein. Wie man hier sieht, ist trotz laufendem Dörrofen der Akku bereits vormittags um 11 Uhr geladen. So eine eigene Energieversorgung ist echt so cool!

Ganz besonders freute ich mich auf die eigenen Dörrzwetschgen! Als ich den Dörrofen im Vorjahr kaufte, gab es keine Zwetschgen mehr dafür, und so musste ich nun ein Jahr auf diesen Moment warten.
Ich war ja sowas von gespannt, wie die werden! Aufgrund des vielen Regens in den letzten Wochen ihrer Reifung schmeckten die Zwetschgen nicht so intensiv wie die Jahre davor. Man merkte eindeutig, dass die Sonne fehlte. Daher befürchtete ich, dass sie gedörrt vielleicht etwas langweilig werden könnten, aber weit gefehlt! Ich sag´s euch, sowas von lecker!! Da kann mir jedes Trockenobst von Seeberger und Co. echt gestohlen bleiben… mmmh!

Bei den vielen Zucchini lag es nahe, auch diese einfach mal in den Dörrofen zu stecken. Gewürzt mit Salz und Paprika oder Salz und Pfeffer ging es bei 60 °C in den Ofen. Die Dörrzeit ist länger als bei Äpfeln und Birnen, kein Wunder, bei dem Wassergehalt. Das Ergebnis: Sechs dicht belegte Bleche füllen zwei bis zweieinhalb Honiggläser. Platzsparender kann man Zucchini wohl nicht aufbewahren. Und ja, schon lecker. Freunde von uns waren total begeistert. Aber ich stelle fest: Ein großer Fan von getrocknetem Gemüse werde ich wohl nicht. Wem das aber schmeckt, dem kann ich das nur empfehlen!

Und hier nochmal ein Schwung Äpfel.

So, nun müssen nur noch die Äpfel im Erdkeller eingelagert werden, und dann sind wir, was die Obsterversorgung anbelangt, wieder gut für die Wintermonate gerüstet.

4 Kommentare

    • Das liegt daran, dass ich momentan Zeit habe, wenigstens ein paar der Beiträge nachzuholen, die ich die ganzen letzten Monate schon schreiben wollte. Seit letztem Sommer schreib ich so viele Texte für meine Arbeit, dass ich dann in meiner Freizeit einfach nicht noch mehr texten will. Dadurch hab ich meinen Blog total vernachlässigt, was mich ziemlich nervt.
      Eigentlich dachte ich, ich mach das v.a. für mich. Mir war nicht klar, dass ihr bei den rückdatierten Beiträgen noch Bescheid bekommt. Tut mir leid wegen der Verwirrung! Wenn es nervt, dann kann man ja einfach anklicken, dass man die Infos zu neuen Beiträgen nicht mehr bekommt. 🙂

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      • Jedenfalls schön, mal wieder von euch zu lesen. Es waren noch ein paar andere Blogs i Winterschlaf und in diesen Zeiten weiß man ja nie, ob es den Bloggern gut geht. Gruß aus Köln, Bibo

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      • Danke! Und danke für dein Verständnis! Stimmt, das weiß man grad wirklich nicht… Ich freu mich jedenfalls auch, dass ich mich hier so langsam wieder zurückblogge. Ist mir ziemlich abgegangen, braucht aber dann doch irgendwie, bis man wieder reinkommt.
        Wir lesen uns! Grüße nach Köln!

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